Förderverein Michaelskapelle gegründet • Pastor kocht

von Online-Red. KPGA

Auf dem Schulhof bei der St.Albert Kirche steht eine kleine romanische Kapelle, mindestens so alt wie der Mariendom.
Im Gegensatz zu den anderen Klostergebäuden der Schwestern des früheren Augustiner Chorfrauen-Stiftes „vor den Mauern zu St. Thomas“ ist diese ehemalige Friedhofskapelle durch die Jahrhunderte erhalten geblieben und Eigentum der Pfarrei St. Albert. Viele Andernacher erinnern sich, in dieser Kapelle gewesen zu sein.

 

Manche sind hier vor den Traualtar getreten. Seit Jahren „ziert“ ein Bauzaun die Kapelle und verhindert, dass jemand in die Kapelle hineinkommen kann. Dies ist eine verordnete Schutzmaßnahme, damit niemand durch evtl. herunterfallende Fassadenteile getroffen wird. Das dieser Zustand auf Dauer nicht bleiben kann, ist uns klar. Die Pfarrei St. Albert ist sich ihrer Verantwortung bewußt und will die Kapelle selbstverständlich erhalten, renovieren und nutzen. Dass dazu ein paar mehr Euros nötig sind, als die Sonntagskollekte hergibt, liegt auf der Hand.

 

Ich bin Herrn Bürgermeister Peitz sehr dankbar, dass er nicht nur Worte, sondern auch die Initiative ergriffen hat, der Idee eines Fördervereins zur Wirklichkeit zu verhelfen.

Am 13. Januar 2015 hat sich dieser Förderverein gegründet und konstituiert. Ab sofort kann jeder Mitglied werden und durch einen Jahresbeitrag von 20 Euro („mehr geht immer“) das Projekt Michaelskapelle fördern. Mitgliedsanträge sind im Pfarrbüro zu bekommen, in der Sakristei von St. Albert und bei den Vorstandsmitgliedern Bürgermeister Claus Peitz, Dr. Werner Schneichel und Dr. Waldemar Scurewicz.

 

Was ist geplant? 

Wenn alle Förderanträge bei Denkmalpflege und Bistum gestellt und positiv bewertet sind, soll die Fassade gesichert, das Dach ertüchtigt, Strom und Heizung installiert und die Kapelle allgemein zugänglich gemacht werden. Innen soll die Kapelle so gestaltet sein, dass sie vielfach nutzbar ist. Als Werktagskirche für die Gemeinde St. Albert, als Schulkapelle für die umliegenden Schulen, als Kirchen-Klassenzimmer für Angebote der Schulseelsorge, als Ausstellungsraum und Vortragsort. Ideen gibt es viele. Derzeit entwickelt sich ein loses Netzwerk aus Seelsorgern, Lehrern und Schülern, das an einer Konzeption für die gemeinsame Nutzung arbeitet.

 

Die St. Michaelskapelle ist ein Ort Gottes. Im Umfeld von Schulen, Kindergarten und Kirche kann sie zu einem einzigartigen Ort der Offenheit, der Begegnung, des Dialogs und der Besinnung werden. Wenn Sie auch mithelfen möchten, diesen Ort wieder zu öffnen, dann werden Sie Mitglied im Förderverein. Unter allen neuen Mitgliedern, die bis Pfingsten dem Verein beigetreten sind verlosen wir dreimal ein Abendessen für jeweils 2 Personen im Pfarrhaus Agrippastrasse – ich bin dann Ihr Gastgeber. Also, ich würd mich freuen!

 

Pastor Stefan Dumont

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