Andernacher Messdiener zu Besuch in Trier

von Online-Red. KPGA

Wo Chrisam für die Taufe und das Öl für die Krankensalbung herkommen...

... das haben die Andernacher Messdiener am Mittwoch der Karwoche wiedermal live miterlebt. Jedes Jahr kommt an diesem Tag im Trierer Dom das Bistum zusammen und schart sich um seinen Bischof. Dieser weiht in einem festlichen Gottesdienst dann die Heiligen Öle - Chrisam für die Taufe, die Firmung und die Priesterweihe, Öl für die Krankensalbung und Katechumenenöl, mit dem Taufbewerber gestärkt werden sollen. Unsere Messdiener waren vorne mit dabei - gemeinsam mit ca. 100 anderen Messdienerinnen und Messdienern aus unterschiedlichen Gemeinden des Bistums.

Dazu die Dechanten aller Dekanate und die Weihbischöfe - und eben unser Bischof Stephan, der als ehemaliger Schüler des Kurfürst-Salentin-Gymnasiums natürlich eine besondere Beziehung zu Andernach hat. Im Verlauf seiner Predigt sprach der Bischof davon, dass jeder Mensch für Gott einen ganz besonderen Wert hat, eine Würde, die uns niemand nehmen kann. Gott rollt uns gleichsam einen roten Teppich aus, auf dem jeder Mensch gehen darf - ganz im Gegensatz zu den roten Teppichen, die man so aus der Welt der Politiker oder der Stars kennt. Da darf längst nicht jeder drauf. Und selbst wenn Menschen - so wie z.B. ein Bischof oder ein Priester - "im Dienst für Gott" herausgehoben scheinen aus der Menge der Gläubigen, dann haben sie "als Menschen" den anderen doch nichts voraus. Um das zu veranschaulichen, bat der Bischof unseren Messdiener Michael Nister während seiner Predigt, sich auf einen Platz zu setzen, der sonst nur einem einzigen Amtsträger vorbehalten ist: den Stuhl des Bischofs von Trier. Das Foto unten zeigt Michael auf der "Kathedra" des Trierer Bischofs, flankiert von Weihbischof Robert Brahm (li.) und Weihbischof Jörg M. Peters. Im Anschluss an den Gottesdienst hatten die Messdiener Gelegenheit den Bischof beim Empfang im Generalvikariat zu treffen. Danach waren sie zum Mittagessen Gäste im Priesterseminar.

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