Keller Messdiener und Sternsinger gingen auf Fahrt

von Online-Red. KPGA

Im Gottesdienst gibt es viele Akteure: Pfarrer, Lektor, Organist, Messdiener. Eine der eigentlichen Hauptrollen hat jeder, der am Gottesdienst teilnimmt. Denn es geht um jeden Einzelnen in der Welt. Damit sind wir selbst der Ausgangpunkt für jeden Gottesdienst und feieren ihn mit vielen anderen, die alle auch eine Hauptrolle haben. Messdiener stehen stellvertretend für die ganze Gemeinde am Altar und helfen bei der Liturgie. Sie haben weltweit fast überall das Gleiche zu tun. Oft gibt es örtliche Besonderheiten: zum Beispiel wie das Buch zu halten ist, wie oft geklingelt wird und wann und wo die Messdiener wie lange knien. Zudem waren zu Beginn des neuen Jahres deutschlandweit 330.000 Kinder als Sternsinger unterwegs, über 90.000 Erwachsene standen ihnen zur Seite und unterstützen sie bei der Aktion. „Ich denke, das ist auch ein großes bürgerschaftliches Engagement am Anfang des Jahres“, machte Prälat Dr. Klaus Krämer, Präsident des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“, stellvertretend für die Träger der Aktion deutlich. „Es ist weltweit die größte Aktion von Kindern für Kinder und darauf sind wir sehr stolz“, so der Prälat.

Auch in Kell verrichten die Messdiener bei Gottesdiensten, Taufen und Beerdigungen ihre wertvollen Dienste. Zudem sind viele Messdiener auch Sternsinger. Zu wenig für den Umfang des „Einzugsgebietes“, das nicht nur aus dem eigentlichen Stadtteil, sondern auch über Häuser verfügt, die über die ganze Gemarkung verstreut sind. Als kleines Dankeschön gingen die Messdiener und Sternsinger der Pfarrgemeinde St. Lubentius Kell auf große Fahrt. Regen war angesagt. Aber wie ist das, wenn Engel reisen – strahlender Sonnenschein. Im Gepäck hatten sie nur gute Laune und jede Menge Proviant. Die Fahrt mit 18 Kindern und Jugendlichen und 6 Betreuerinnen bzw. Betreuern ging mit privateigenen PKWs gegen Mittag los. Nach einer Stunde erreichen sie in Klotten den Wild- und Freizeitpark. Es wurden Gruppen gebildet und ab ging es in den Park. Der Aufenthalt wurde durch eine Pause unterbrochen, bei dem es selbstgebackenen Kuchen gab.

Dann ging es weiter. Viele Tiere wurden bestaunt und gefüttert. Schöne bunte Vögel, kleine und große Ziegen, Rehe, Hirsche, Hängebauchschweine, Luxe, Wölfe, Wildschweine mit ihren Frischlingen und Braunbären wurden bestaunt. Nach dem Rundgang kam natürlich das von uns schon von weitem Gesehene: die Karusselle. Es gab eine Wildwasserbahn, Achterbahn, Teppichrutsche, Bootsrutsche und noch viele andere. Jedes Spielgerät wurde von den Messdiener und Sternsinger gestürmt. Aufgrund des schwachen Besucherandrangs an diesem Tag mehrfach fast in Keller Hand.

Der Stellv. Vorsitzendes des Kirchengemeinderates, Egon Kulmus, sprach ein besonderer Dank der Betreuerin Monika Eberlein, die für die Messdienerarbeit in der Pfarrei zuständig ist, aus. Sie hatte nicht nur die Fahrt organisiert, sondern auch den leckeren Kuchen gebacken und für Getränke gesorgt. Abschließend konnten alle Beteiligten feststellen, dass für jeden Mitfahrer an diesem Ausflug etwas dabei war und somit alle auf ihre Kosten kamen - ein schöner Tag, der hoffentlich seine positiven Spuren hinterlässt.

Fotos: Daniel Stanke

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