Kfd Maria Himmelfahrt: Exkursion nach Remagen

von Online-Red. KPGA

Die Teilnehmerinnen auf den Stufen vor der Klosterkirche St. Anna
Die Teilnehmerinnen auf den Stufen vor der Klosterkirche St. Anna

Die Sommerfahrt der kfd Maria Himmelfahrt sollte in diesem Jahr einmal anders sein als bisher: in der Nähe Andernachs und individuell erreichbar sollte es sein. Welches Ziel kam dafür in Frage? Gemeindereferentin Luzia Waszewski schlug vor, ihre Heimatstadt Remagen zu besuchen, die sie uns dann näher bringen wollte. So trafen sich 25 Frauen am Bahnhof in Andernach, und das Ziel Remagen war schnell erreicht. Nach einem Glas Begrüßungssekt im Pfarrhaus stand eine Führung der Pfarrkirche St. Peter und Paul auf dem Programm. Die Hauptkirche stammt aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts. Doch von der ursprünglichen Kirche im romanisch-gotischen Stil steht heute noch ein Teil als Vorhalle zur jetzigen Pfarrkirche. Dieser Teil wurde bei Renovierungsarbeiten in den 80er Jahren als eigener Gottesraum eingerichtet.

 

Zurück ging es ins Pfarrheim, wo sich die Teilnehmerinnen bei selbst gebackenem Kuchen und Kaffee für den Rest des Nachmittags stärkten.

 

Die nächste Station war der Apollinariskeller, wo die Gruppe von dem Besitzer, Dr. Peter Wyborny, begrüßt wurde. Dieser „Keller“ wurde von Otto Caracciola, dem Großvater des weltbekannten Rennfahrers Rudolf Caracciola, als ein 1000 qm großer  Gewölbesaal gebaut, der als Fasslager für seine Weinhandlung bis 1925 genutzt wurde. Eine Wiederbelebung erfolgte 1968, als der Keller für 3 Jahre ein beliebter Treffpunkt für Remagener Bürger und nationale und internationale Gäste aus dem nahen Bonn wurde. Sie wurden von dem bekannten Pianisten Hazy Osterwald unterhalten, dessen Flügel heute noch dort vorhanden ist.

 

Danach ging es zur Klosterkirche St. Anna. Sie gehörte zum nicht mehr bestehenden St. Anna-Kloster der Schwestern des Franziskanerinnen-Ordens, die heute auf der Insel Nonnenwerth leben. Heute ist die wieder errichtete und sanierte Kapelle ein spirituell-kultureller Treffpunkt und Veranstaltungsort für Ausstellungen und Konzerte. Sie dient der Stadt Remagen auch als Standesamt für Trauungen.

 

Der interessante Rundgang mit vielen, für alle Teilnehmerinnen unbekannten Informationen wurde in einem libanesischen Restaurant bei gutem Essen und vielen Gesprächen beendet, bevor die Gruppe mit der Bahn nach Andernach zurückfuhr. Und alle waren sich einig: ein gelungener Ausflug in die nahe heimatliche Umgebung.

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