zeitlos auf altem Boden        St. Albert – Kirche    

 

Adresse

Breite Strasse 110

56626 Andernach

 

regelmäßige Gottesdienstzeiten

Mittwoch, 17 Uhr

Samstag,   18,15 Uhr

 

Öffnungszeit

 

Ausserhalb der Gottesdienste  können wir die Kirche leider nicht offen lassen.

 

Küsterin und Kirchenmusikerin

Frau Elke Schäfgen

fon: 02632-491272

Am 1. August 1952 wurde der Grundstein für den Bau der St. Albert-Kirche gelegt. Nach den Plänen von Architekt Prof. Rudolf Schwarz aus Düsseldorf sollte eine große, der Zeit und ihrer Sicht der Dinge angemessene und den historischen Ort würdigende Kirche entstehen.

St. Albert steht auf den Grundmauern eines Teils des ehemaligen Klosters „Unsere Liebe Frau zu St. Thomas vor den Mauern“. Zuletzt ein geistliches Damenstift, ging das Kloster im Zuge der franz. Revolution unter und wurde bei der Säkularisation Anfang des 19. Jhdts. verkauft. Zunächst war es eine Gerberei, dann kaufte die königlich preußische Regierung in Koblenz die Gebäude und richtete die erste „Irrenanstalt“ dort ein. Nach dem Umzug in die neuen Gebäude der Anstalt stand das Kloster leer. Die Kirche war schon längst auf Abbruch versteigert worden. Einzig die heute 800 Jahre alte Friedhofskapelle ist übriggeblieben vom Komplex der Klostergebäude. Sie steht nun auf dem Hof dreier angrenzender Schulen. In ihrer Nachbarschaft, auf den Resten des ehemaligen Äbtissinnengebäudes entstand die St. Albert-Kirche, deren Weihe am 25. Juli 1954 festlich begangen wurde.

Heute (2017) ist die große Hallenkirche zu groß für die Gemeinde, die sich hier regelmäßig mittwochs und samstags zur Vorabendmesse trifft. Man hat sich – schweren Herzens – entschieden, der viel kleineren historischen Michaelskapelle als Gottesdienstraum den Vorzug zu geben und richtet sie derzeit außen wie innen dafür her.

Die St. Albert-Kirche wird als Gottesdienstraum aufgegeben werden, sobald die Michaelskapelle fertig saniert und einsatzbereit ist.